Diätberatung bei verschiedenen Erkrankungen

Bis zum letzten Jahrhundert suchten Ärzte bei Erkrankungen bestimmter Organe meistens nach speziellen organspezifischen Diäten, da man der Meinung war, es gäbe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verzehr eines bestimmten Nahrungsmittels und dem betroffenen Organ. Auch heute gibt es noch Begriffe wie "Leber-Galle-Diät", "Herzdiät", "Magenschonkost".

   
Wissenschaftliche Grundlagen zur Ernährungstherapie existieren seit Justus von Liebig, der die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate, aus denen sich alle Lebensmittel zusammensetzen, entdeckte. Weiterhin führte die Entdeckung der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente dazu, dass eine genaue quantitative Bestimmung der Nahrungszusammenstellung aufgestellt werden konnte. Darauf bauen die Ernährungsprogramme auf, die mehr oder weniger konkret die Bedürfnisse an Nährstoffen und Energie für den Menschen definieren. In der aktuellen Diättherapie wird das einzelne Organ nicht mehr isoliert betrachtet, sondern die Ernährungsmaßnahmen zielen vielmehr auf eine Optimierung der Stoffwechseltätigkeit unter den gegebenen Umständen hin. Den Erkrankungen liegen in der Regel Stoffwechselstörungen zugrunde, die durch die Wahl der zugeführten Nährstoffe kompensiert, gelindert oder gar geheilt werden sollen. Das Ziel ist die Verbesserung des allgemeinen körperlichen Wohlbefindens, der Leistungsfähigkeit und der subjektiv empfundenen Lebensqualität. Eine wichtige medizinische Aufgabe ist in der aktuellen Situation unseres Gesundheitswesens auch die Vorbeugung ernährungsabhängiger Krankheiten, da diese gerade in den Industriestaaten in den letzten 20 Jahren stark angestiegen sind. Der dadurch explodierende Kostenapparat für das Gesundheitswesen ist schwer vorstellbar. Diverse wissenschaftliche Gremien haben sich daher in den letzten Jahren damit beschäftigt, empirisch begründete Richtlinien für die Ernährung sowohl für Kliniken als auch für den Gesunden zu erstellen. Besonders beachtet werden dabei die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die sich in vielen Vorschlägen an die Thesen der Weltgesundheitsorganisation (WHO=World Health Organisation) anlehnt.

Filtert man die wichtigsten Grundsätze dieser Vorgaben heraus, so erkennt man eine grundsätzlich zu empfehlende Ernährungsform, sowohl für Kranke als auch Gesunde, die im Kern die Prinzipien einer ausgewogenen Vollwertkost widerspiegeln. Natürlich wird auf der Basis der Vollkost für jede stoffwechselspezifische Situation eine adaptierte Ernährungsform erarbeitet, doch ist zu betonen, dass diese sich nicht wesentlich von den allgemeinen Vorgaben für eine gesunde Ernährungsweise unterscheiden muss. Beispielsweise erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam Ernährungsvorgaben für folgende Erkrankungen:

  • Diabetes
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Nierenleiden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Essstörungen *
  • Zöliakie/ Sprue
  • Krebs
  • Allergien uvm.


Hier arbeite ich meistens in Einzelsitzungen, um ganz individuell auf Ihr Problem eingehen zu können. Sie erhalten von mir natürlich begleitend umfangreiche Informationsunterlagen, damit Sie möglichst schnell die für Sie optimale Ernährungszusammenstellung selbst in die Hand nehmen können.


* Patientinnen mit Essstörungen liegen mir besonders am Herzen. Glauben Sie mir, es ist möglich, wieder ein normales Verhältnis zum Essen zu entwickeln. Psychologische Hilfe sollte aber in jedem Fall in Anspruch genommen werden.

Umzugsrabatt -10%

auf alle Leistungen bis 31.12.2017


Vera Delshad-Jooposht

 Tel: 02064 770597

Mobil: 0170 280 62 44

vera-delshad@t-online.de
 

 
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